Vulva in veritas.
Teil 2
Die Maori Rongorongo waren uns heutigen Meistern fast ebenbürtig. Sie erkannten, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, über ein Zeichensystem Astronomie und Navigation zu fixieren, was, wann und wo am Nachthimmel den Weg weist zum anvisierten Ziel.
 
Konzept 1:
Es ist möglich, für jeden Stern, jedes Sternbild, die Planeten etc. jeweils ein eigenes Zeichen zu entwickeln, aus denen die Information wer, wann, wo und wohin ersichtlich ist. Dafür bräuchte man jeweils ein eigenes Zeichen, was ganz schnell zu einer enormen Zeichenmenge anwachsen würde.
 
Konzept 2:
Ein Zeichen steht für mehrere und verschiedene heavenly bodies. Aus unserem Verständnis der Kommunikation über Zeichen wäre das 
Unmöglich!
 Aber - alles ist unmöglich, bis es einer macht. Genau das machten die Maori Rongorongo und bis heute haben sie damit eines unserer Tabus gebrochen, was zur Folge hat, niemals ihre Genialität im System Rongorongo erkannt zu haben.
 
Die Meister im upper room haben sicherlich herzlich gelacht über die Alleserklärer und Besserwisser, die nicht einmal verstehen, dass sie nichts verstanden haben. Rumpelstilzchen gleich führen sie den Veitstanz auf zu Ehren der unentzifferbaren geheimnisvollen Osterinselschriftschrift (kein Schreibfehler - Absicht!).

Das Unmögliche hat immer nur einen befristeten Zeitvertrag und wird niemals in Rente geschickt.
 

Die Kollegen in der Südsee entwickelten mehrere Zeichen z.B. für die Gürtelsterne im Orion, was sie auch unserer Auffassung nach durften, wenn sie immer schön dabeiblieben. Aber daran dachten sie überhaupt nicht. Dieses, schon so oft von mir zitierte und besprochene Zeichen, ist eines für die Gürtelsterne im Orion.
Wie fast alle Zeichen, kann es vielfältig variiert werden, aber das Solo-Zeichen - wie hier gezeigt - ist immer klar erkennbar. 
Natürlich nicht für jedermann! Und so soll es auch bleiben!
Unter welchen Bedingungen kann das Zeichen für die Gürtelsterne im Orion problemlos für andere Sterne verwendet werden? Die Antwort finden wir nicht in Büchern, sie ist am Himmel nur in der Nacht zweifelsfrei abzulesen.
 
Von der Nordhalbkugel ist der Orion mit den Gürtelsternen sichtbar von August am Morgenhimmel bis zum folgenden April am Abendhimmel. Von der Südhalbkugel ist die dann kopfstehende Formation von etwa Juli morgens bis Mai abends zu beobachten.
Im Mai, Juni und Juli ist die Formation der drei in einer Reihe stehenden Sterne im Orion von der nördlichen Hemisphäre aus nicht zu beobachten! Wenn eine 3-er-Sternformation in dieser Zeit vom Himmel über der Nordhälfte aufzuschreiben ist, kann ich also das Zeichen der drei Winkel getrost für andere Sterne verwenden, weil eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Ich spare eine Unmenge Zeichen, weil ich eben für das gleiche verschiedene Informationen verschlüsseln kann.
Das ist eine Todsünde!

Ich sage es noch einfacher: das Zeichen der drei Winkel steht für die Gürtelsterne im Orion, sowohl am Himmel über der nördlichen Hemisphäre, als auch über dem Himmel der südlichen Hemisphäre. Der Orion ist also eine gewisse Zeit lang von unserer Erdhälfte aus sichtbar, dann verschwindet das Sternbild unter dem Horizont ist aber nun von der südlichen Erdhalbkugel zu beobachten. Egal, wo er sich befindet: das Drachenschwanz-Zeichen mit den drei Winkeln ist eines der vielen Zeichen für die Sternregion Orion. Musste eine astronomische Information notiert werden, die am Himmel über Norden zu beobachten war, konnte man das Zeichen der drei Winkel selbstverständlich anders einsetzen. Eine Verwechslung mit den Gürtelsternen war überhaupt nicht möglich, denn diese Formation befand sich dann über der Südhälfte der Erde.
 
Die zirkumpolaren und zirkumpazifischen Sterne sind ganzjährig zu beobachten. Trotzdem kann ich das Zeichen einer fliegenden Ente für das Sternbild Crux mit nur leichten Veränderungen selbstverständlich auch für Notationen vom Nordhimmel einsetzen, weil auch in diesem Fall eine Verwechslung vollkommen ausgeschlossen ist. Ich kann sogar das total gleiche Zeichen einer fliegenden Ente sowohl für Crux im Süden, als auch für jede beliebige Sternformation im Norden verwenden. Wenn das Zeichen z.B. neben dem für den Polarstern steht, kann es unmöglich Crux bedeuten.  Wir würden so etwas nicht machen, weil unsere rechtwinklige auf Regeln und Ausnahmen basierende Denkweise das nicht zulässt.
 
(Gäbe es in Rongorongo Notationen über Zeichenfolgen, die astronomisch unmöglich sind, wäre Rongorongo nichts anderes als eine Schmierenkomödie für eine „polynesische Soap-Opera mit Baströckchen und Kokosnuss-BH“. Dann wäre es Astrologie und wir hätten es mit Hermeneutik zu tun. Ohne eine einzige Ausnahme sind aus meiner Sicht alle bisher publizierten Arbeiten über Texte in Rongorongo als „hermeneutische Wahnvorstellungen“ zu verstehen.
Wenn wirklich notiert sein sollte, dass alle Fische und alle Vögel die Sonne zeugen, gehören die Rongorongo-Artefakte in die Sammlung Prinzhorn - und nicht in Museen.
So einfach ist das. Basta!)

Die ca 3.000 Verkehrstoten im Jahr sind das Ergebnis menschlichen Fehlverhaltens und nicht unserer vermeintlich fehlerhaften, weil immer eindeutigen Verkehrsschilder. Sie sind es und lassen niemals einen Zweifel aufkommen, was gemeint ist.
Mit dieser noch niemals vorgetragenen Erkenntnis aus Rongorongo-Forschung können wir auch die Zeichenverbindung verstehen, die das Sternbild Cassiopaia mit dem Stern Algol verbindet und sich am Osthimmel zeigt in einer Beobachtung von Hawaii aus. 
Ich habe am Anfang des Artikels vorgetragen, dass wir von Pukapuka (ein Korallenatoll der Cookinseln im Pazifischen Ozean) den Namen einer Drei-Sternekonstellation kennen: Na-Taki-tolu-a-Mataliki. Es sind die drei hellsten Sterne im Sternbild Cassiopaia, der Alpha-, Beta- und Gamma-Stern. Genau diese drei Sterne werden über das Winkelzeichen dokumentiert, weil es unmittelbar verbunden ist mit dem Zeichen für Cassiopaia. Und eine weitere Information ist in dieser Zeichenverbindung zu erkennen. Die drei Winkel zeigen nach oben, also aufwärts. Meine Zeichnung der Konstellation habe ich in den August verlegt, weil hier das erste Erscheinen der Sterne sichtbar ist. Tatsächlich bewegt sich diese Gruppe am Nachthimmel von Osten aufwärts bis zu ihrer höchsten Position, um dann abwärts in Richtung Westen unter dem Horizont zu verschwinden. 
Die nach oben zeigenden Winkel sind keinesfalls zufällig oder ins Ermessen des Maori gestellt. Sie zeigen an, wohin die Reise der Sterne geht. Somit sind 5 knallharte Informationen in der Zeichenverbindung verschlüsselt, die man zwar nicht wegforschen, aber vorzüglich weglügen kann. In der RR-Forschung ist seit 150 Jahren nicht eine einzige dieser verschlüsselten Informationen entdeckt worden. 
 
Die drei Winkel können nicht die Gürtelsterne im Orion sein, weil sich dieser zum Zeitpunkt der Verbindung zwischen Algol und Cassiopaia überhaupt nicht am Himmel über der Nordhalbkugel befindet.. Also kann das für die 3 Gürtelsterne ansonsten übliche Zeichen sehr wohl auch für 3 Sterne im Sternbild Cassiopaia verwendet werden. Verwechslung absolut ausgeschlossen!
Noch einmal: wir machen so etwas nicht. Niemals.

 
Die Grundkonzeption:
 Nichts ist je es selbst
kann nun erweitert werden durch die zweite tragende Säule des Systems: 
 
ein Solozeichen kann für verschiedene 
Sterne und Konstellationen stehen.
 
Das sind zwei Fallen, die über 150 Jahre „scharf“ waren. Jetzt sind sie wertloser Schrott, weil sie entdeckt wurden und weil deshalb niemand mehr in diese unüberwindbar geglaubte Schikane hineinlaufen muss. Sie bleiben unvermindert scharfe Fallen für alle, die Erdbeeren im Kartoffelacker ernten wollen und für die, die eine angeblich unentzifferbare Osterinselschrift entziffert haben. Sie glauben, ein Fischzeichen ist ein Fisch - und die Erde ist eine Scheibe. Ich weiß dagegen, ein Fischzeichen in Rongorongo meint niemals einen Fisch, der im Wasser lebt.
 
Die Drachenschwanz-Zeichen sind in den Abzeichnungen aus nachvollziehbaren Gründen eine Schwachstelle schlechthin. Kein Kopist wusste um die enorme Bedeutung dieser „Zeichenanhängsel“. Zwischen 2 bis 10 Winkel wurden verwendet. Natürlich sind Kerbminiaturen schwer erkennbar auf den Originalen, was ich selbst sehen konnte bei den Objekten, die 1988 in Frankfurt/M. ausgestellt waren.
Ich will dazu abschließend nur sagen, dass es möglich ist, aus Motorblöcken gefräste Seriennummern wieder sichtbar zu machen. Was auf den Originalen zu sehen ist, sieht heute zuerst der Scanner, und nicht menschliche Augen.
 
(Es besteht weltweit nicht das geringste Interesse an der wirklichen Entzifferung dessen, was seit 150 Jahren irrtümlich als „Osterinselschrift“ mit dem Prädikat „unentzifferbar“ stigmatisiert wurde. Rongorongo ist auch von der Wissenschaft zu einer religiösen Reliquie stilisiert worden. Mehr als 30 anerkannte wissenschaftliche Untersuchungen des Turiner Grabtuches haben ergeben, dass es zwischen 1390 bis 1430 angefertigt wurde. Sagen Sie das mal 1,3 Milliarden Katholiken. Das Klischee einer Schrift in Polynesien ist griffig und populär, damit narrensicher und deshalb unter dem Schutz der immer rechthabenden Mehrheit.
 
Rongorongo ist keine Schrift und schon deshalb nicht, weil es wissenschaftlich niemals gelang, das System zweifelsfrei mit Schrift auch nur annähernd in Übereinstimmung zu bringen. Geschickt hingeforschte Pseudoergebnisse werden längst nicht mehr hinterfragt - sie werden bewundert und zum Vorbild stilisiert. Der nächste Entzifferungs-Betrüger kommt so sicher, wie das Amen in der Kirche.
 
Die Wahrheit ist immer unerwünscht und nichts anderes als ein böser Störenfried. Ist sie es nicht, handelt es sich auch nicht um die Wahrheit. Punktum und BASTA!!!
Ich könnte etwa 150 Zeichenvorkommen vorlegen mit angebundenen Winkelzeichen, gehe aber davon aus, dass im Idealfall höchstens ein Drittel dieser Zeichen in den Abschriften korrekt wiedergegeben ist. Für wissenschaftliche Forschungen ist das bekanntlich unerheblich,  
denn, was man nicht erklären kann, kann doch unmöglich eine Bedeutung haben.

 
 
. . . und so beschloss er messerscharf,
dass nicht sein kann,
was nicht sein darf.
 
(Hierbei handelt es sich um das nie geschriebene Credo der wissenschaftlichen Rongorongo-Forschung
 

 
Weder der Belegstellen-Nachweis noch Erklärungen dieser Zeichen sind hier von Bedeutung. Wer erkennt, dass jedes Zeichen mit Überlegung und Absicht gearbeitet wurde, mit dem Wissen, was der Nachwelt zu überliefern war, gekerbt in hartes Holz in ca. 20 Millimeter und sogar kleiner, der muss nicht davon überzeugt werden, warum die Behauptung der „bedeutungslosen Anhängsel“ niemals stimmen kann.
 
(Nur Kunst kann die Tür einen Spalt öffnen und die davor gestellten Hürden der bisherigen Forschung abräumen. Wenn das Soll der Zeichenerklärungen und das daraus resultierende Verständnis erreicht ist, wird das Staffelholz weitergereicht an Fachleute, die den Sternenhimmel „lesen“ können und an Navigatoren, die jeden Stern zur Kursbestimmung sehen, auch bei bewölktem Himmel in der Nacht).
 

An nur zwei Beispielen will ich aufzeigen, dass man im gleichen Zeichen verschiedene Informationen verschlüsseln kann.
 
 
Das Zeichen der 3 Winkel für die Gürtelsterne im Orion (Belegstelle Hr 3) befindet sich vollkommen identisch auch an der Zeichenverbindung auf der Tafel Mamari (Belegstelle Cb 5) und wurde hier schon ausführlich besprochen. 
 
Nach unserem Verständnis von eindeutigen Signalen über Zeichen gilt nach dem „Vater unser“ das unumstößliche DOGMA
 
gleiches Zeichen = gleiche Bedeutung
 
Ich bin davon ausgegangen - und so erzogen und später „on strategy“ getrimmt worden - dass der Verstoß gegen das Dogma den sofortigen Weltuntergang auslösen würde.
Das ist ja auch geschehen - nur hat es niemand bemerkt - weil er sich auf die RR-Forschung begrenzt hat!

 

Natürlich können Sie nach rechts abbiegen - einmal auf jeden Fall. Jeder Pilz ist essbar - manche nur einmal.


In welche Richtung biegen Sie jetzt ab? Montag bis Freitag nur nach rechts - Samstag und Sonntag nur nach links! 
Wenn Sie das aber nicht wissen, sind Sie hoffentlich gut versichert! Alle Beispiele haben Schwächen, trotzdem erklären sie ihr Anliegen über Bilder manchmal besser als nur über Beschreibungen. Nun stellen Sie sich bitte vor, das Schild der doppelten Bedeutung steht immer nur in der ersten Woche eines Monats an seinem Platz. Dann können Sie doch gefahrlos abbiegen, wohin Sie möchten - drei Wochen lang. Steht das Schild dann wieder an seinem Platz, können Sie trotzdem gefahrlos abbiegen, weil ich Ihnen das Geheimnis verraten habe!
 
Auf Grundlage der Formentafeln von Barthel sind etwa 90% der vorkommenden Zeichen gelistet. Für einen Amateur eine beachtliche Leistung, die bisher für wissenschaftliche Forschung ausreichte. Auf der Suche nach Texten spielten die Zeichen bei allen Entzifferern eine untergeordnete Rolle. (Bashing ? Die Wahrheit ist in dieser Forschung immer bashing).
 
Neue Zeichen gefunden hat bisher auch Herr Prof. Rjabchikov leider nicht, aber er publizierte das, was ein Bischof weiland in der Südsee für RR-Zeichen hielt. Der russische Gelehrte arbeitet mit diesen Zeichen. Hier nur einige Beispiele:

 
Insgesamt 253 Zeichennummern hatte Bischof Jaussen in Tahiti vergeben, da er aber oft mehrere Zeichen zusammenfasst unter einer Nummer, sind es fast doppelt so viele. Ohne ein Atom an Zweifel gibt es diese Kritzeleien nicht auf den Tafeln und dem Stab. Aber das ist auch unwichtig, denn die meterlangen RR-Texte von dem russischen Gelehrten gibt es ja auch nicht. (Wikipedia sieht das ganz anders).
Die bisher nicht über-  oder unterbotene Leistung des katholischen Bischofs, kein einziges Zeichen korrekt wiedergegeben zu haben, steht noch immer oben auf dem Treppchen.

(Rjabchikov war nicht der erste Forscher, der den bischöflichen Ausflügen in die Welt der Kunst folgte:

 
Island of Death
Werner Wolff
Hacker Art Books, 1948 New York

Wenn Sie wirklich lesen, was Werner Wolff so alles rund um die Welt gefunden hat, das mit der geheimnisvollen Osterinselschrift in einem Zusammenhang stehen soll, werden Sie zwangsläufig die Frage stellen, ob das wirklich noch Wissenschaft ist. Meine Antwort darauf kennen Sie bereits).

Das bisher am meisten nicht gefundene Zeichen ist sehr häufig in Rongorongo vertreten. Es ist ein spitz zulaufendes Zeichen, dass ich nur in der Form einer nach oben zeigenden Spitze fand. In der englischen Übersetzung wird es „the spike“ genannt.

 

 
Die Meister verwendeten es sowohl als Solo-Zeichen (rechts) mit und ohne Lichtstrahlen, aber sehr viel häufiger in Kombination mit anderen Zeichen. 
 
Theorie und Praxis - der Dauerbrenner der Unvereinbarkeit - traf auch die Maori Rongorongo mit voller Wucht. 

Mein Equipment zum Zeichnen der tanzenden Männchen besteht aus:
 
Bleistift, Tusche, Staedler permanent F, Papier, kariertes Linienpapier, Radiergummi, Mac mini, Leuchtkasten, Schablonen für Kreise, Ellipsen, Rechtecke etc., Scanner, Photoshop, Drucker und eine endlose Wiederholbarkeit und ständige Korrektur, unsichtbar für jedermann
versus
verdammt hartes Holz und ein eingetauschtes Messer mit abgebrochener Spitze.
 
Das ist kein fairer Wettbewerb, denn, was ich zeichne über die aufgezählte hardware ist das Ideal - die Meister in der Südsee wurden zur Realität gezwungen. Eine Kerbe im Holz kann man nicht wegradieren und die vorher bekannte Menge an Information - also an Zeichen und Zeichenverbindungen - bestimmte die Höhe der Zeilen. Ich zeichne meistens in 4 cm, weil dann in der Verkleinerung Unebenheiten von selbst verschwinden. Auf dem Santiagostab sind 20 Millimeter für die größte Zeichenhöhe nachweisbar.
 
Viele Zeichen sind leider leicht zu verwechseln, wenn sie nicht mit 100% Präzision gearbeitet oder abgeschrieben wurden, wie z.B. diese:

Das Steinbeilzeichen und die Spitze in aufrechter Form (links) sind gut zu unterscheiden. Umgedreht kann daraus ein sinnentstellendes Problem werden, wenn oben der Schaft des Beilzeichens nicht ganz deutlich parallel verläuft, sondern offen ist durch Beschädigungen oder schludrige Kerbarbeit. Dann ist es unmöglich zu entscheiden, ob Spitze oder Steinbeil gemeint sind, ein Befund der unentzifferbar ist, weil die Anbindung fast identisch aussieht. Es gibt mehrere Steinbeile am Himmel in der Nacht und es gibt auch mehrere Spitzenformationen.  
 
(Die Kopisten-Amateure wussten um solche Feinheiten nicht und ihre Herrschaft wusste, dass man so etwas nicht wissen musste. Deshalb sind ja auch alle bisher publizierten Entzifferungen aus der unentzifferbaren Osterinselschrift in ihrem Wahrheitsgehalt mit den Texten eines Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen gleichzusetzen. Basta!)

 
Die bildhaften Beschreibungen der ra-ririki sind im Großen und Ganzen identisch. Aber keinesfalls immer und die Angaben darüber in der Literatur manchmal verwirrend. Man muss sich nur klarmachen, dass niemand in der Vergangenheit, der astronomisches/navigatorisches Wissen von mehr oder weniger zuverlässigen Informanten notierte, darin eine Verbindung zu Rongorongo erkannte. Das ist natürlich ganz logisch, denn Rongorongo wurde erst 1864 auf der Osterinsel gefunden. Die Informationen zum Verständnis der Zeichen datieren  zum Teil aber 250 und mehr Jahre zurück. Dass ich diesen Quellen mehr vertraue, als den Fantasien aller bisher in Erscheinung getretenen RR-Forschern, werde ich niemals ändern! Niemals ! ! !
 
(In dieser Sache bin ich der erste in der Rongorongo-Forschung, der die Zusammenhänge zwischen altem Sternwissen und dem System der daraus resultierenden Zeichen erkannte. Dass damit der Anstoß zur Grundlagenforschung gegeben ist, wird kollektiv verschwiegen, weil ansonsten 150 Jahre RR-Forschung auf die Schutthalden der missratenen Forschung gehören). 
 
Bildhaft gesagt sind Makemson (1941) und Johnson/Mahelona (1975) zu fast 100% zuverlässige Quellen - Barthel und Fischer zu 100% „vergiftete Köder“. Dass alle bisherigen und derzeitigen RR-Forscher hervorragende Wissenschaftler sind, soll um des lieben Friedens willen, vorgetragen werden.
Dass alle vorliegenden RR-Forschungen zum Verständnis der Zeichen und der Bedeutung des Systems beigetragen haben -
 muss bezweifelt werden).

 
Es ist eine sehr aufschlussreiche Information zur Formation „spike“, die ich bei Johnson/Mahelona fand.
Ich werde sie nicht als Ganzes zitieren, sondern die beiden darin offenbarten Erklärungen nacheinander bearbeiten.
 
Johnson/Mahelona 1975 : 10
 
Kao-makali’i.  A constellation.
 
(Zu suchen und zu bestimmen sind also mindestens 2 Sterne, denn die Angabe einer „constellation“ ist unmissverständlich)
 
Lit.: Makali’i’s dart . . . the term kao (Orion’s sword and belt) means
“spike”

 
 
Der Name dieser Konstellation wird geführt unter „Hawaiian Star Names“ - also wissen wir, woher er kommt. Das Zeichen ist eine Kombination aus Beteigeuze, den 3 Federbüscheln für die Gürtelsterne - und dem Zeichen der Spitze. Beteigeuze hält sowohl die Gürtelsterne als auch die Spitze vor seinem Körper. Das ist ein unübersehbarer Beweis für eine Notation von nördlichen Breiten mit Blickrichtung nach Süden. Wäre das Sternbild über der Südhalbkugel, wären Beteigeuze, die Gürtelsterne und die Spitze gänzlich anders positioniert. Dann träfe die Zeichenkombination in der hier gezeigten Form nicht zu.Was wissen wir nun? Wieder nichts, denn weder der Zeitpunkt noch der Ort der Beobachtung sind aus dem Zeichen der unentzifferbaren geheimnisvollen Osterinselschrift ablesbar.
 
Ergänzend zu Johnson/Mahelona finden wir weiterführend Informationen hier:
 
Makemson 1941 : 217
 
200. Na Kao, the darts. The Hawaiian name for the Belt and Sword of Orion, stars much used in inter-island navigation. The name corresponds to the Maori Tautoru, Three Darts, applied to the Belt.
 
Auf dem Londoner Reimiro finden wir das Zeichen der drei „darts“. Ob es nun Pfeile sein sollen oder Wurfgeschosse wie z.B. Speere, spielt keine Rolle. Betrachtet man die Abschrift von Barthel so sind Spitzen an den drei linken Zeichen immerhin soweit erkennbar, dass ich sie identifizieren konnte. Fischers Kopist machte daraus drei Kanus mit Kreis und Stab. Dann folgt das Stabzeichen mit einer Anbindung, die sich als umgedrehtes Steinbeil oder als „the spike“ verstehen lässt. Die drei Gürtelsterne lassen es nicht erkennen, wann und wo sie sich befinden. Nehmen wir an, das folgende Zeichen wäre ein umgedrehtes Steinbeil, so wäre der Orion über der Südhalbkugel verortet, weil nur da das aus den Gürtelsternen und den pi-Sternen gebildete Orion-Steinbeil auf dem Kopf steht, mit der Klinge nach unten zeigend. (Darüber habe ich ausführlich berichtet und wiederhole hier kein einziges Wort).  
 
Das kann aber nicht sein, weil das folgende Beteigeuze-Zeichen unmissverständlich das Sternbild des Orion über der nördlichen Hemisphäre zeigt.
Somit ist also an das Stabzeichen für Osten angebunden „the spike“. Um es gänzlich unverwechselbar zu „notieren“ hat der Meister Beteigeuze noch einmal ein dart-Zeichen in die Hand gegeben. Wir sind in der Sternformation des Orion, wie er über der nördlichen Hemisphäre zu beobachten ist.
Ich halte es für möglich, dass in dieser Zeichenverbindung durch das Stabzeichen für Osten, der Zeitpunkt des ersten Erscheinens am Himmel in der Nacht gemeint ist. Ab Oktober/November wäre von Hawaii diese Beobachtung möglich. Eine zeitliche Einordnung muss notiert sein, sonst ist alles nur bla-bla. Diese habe ich bisher nicht gefunden, weil noch immer das Verständnis der Zeichen und der Zeichenkombinationen absolute Priorität haben.
 
(Ich hoffe, dass nun auch eher skeptische Leser eine Einsicht haben, dass unvollständige Abschriften von Amateuren eine ordentliche Arbeit teils unmöglich machen. Deshalb habe ich mich ja auch um besseres Material bemüht. Ich bin absolut sicher, dass es mir auch weiterhin verweigert wird, weil meine Forschungen alle bisher veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen infrage stellen. Der Paradigmenwechsel ist der leibhaftige Satan in der Wissenschaft).
 
Wenn die Abzeichnungen nicht zu 100% korrekt sind, ist jede Erklärung Rongorongo-Harakiri.
 
Der zweite Teil der Beschreibung von Johnson/Mahelona vermittelt eine zweite spike-Formation:
 
The term Kao (Orion’s Belt and Sword) means “spike”. Evidently the same term, as in Kao-ma ‘ aiku, refers to the horns in Taurus, one of the horns which is formed with Aldebaran. Makali ‘ i (Pleiades) is also in the constellation Taurus. These stars are pictured as a spiked formation.

 
Solche Texte zwingen geradezu zum „table dancing“. Wenn es dann auch noch gelingt, eine dementsprechende Zeichenkombination unter den ca. 15.000 tanzenden Männchen zu finden, ist das Absingen von „glory, glory hallelujah“ unvermeidbar und allerhöchste Pflicht! Basta! Das alles aber nur unter der Voraussetzung, dass die Informationen auch zutreffen.
 
Es gibt einige Zeichenkombinationen - und sogar Solo-Zeichen - mit nur einem einzigen Vorkommen. Es grenzt an ein unerklärbares Wunder, dass über meinen Forschungsansatz sogar solche Unikate verstanden werden können, die bisher in der gesamten Forschung natürlich als unerklärbar gelten.
 
Ich habe aber 2 Methoden entwickelt, um auch solche Vorkommen zu verstehen.
Die erste kann nur sein, über das „Erscheinungs-Bild“ auf den Inhalt zu schließen.
 
Sogar bei Wikipedia können Sie nachlesen, dass „unser Orion“ im Siedlungsgebiet Pazifik als ein Schmetterling gesehen wurde. Hier muss ich aber etwas richtigstellen. Grundsätzlich galt als „nervus rerum“ der Kommunikation, dass etwas „noa“ ist oder „tapu“. Noa meint alles das, was das gemeine Volk wusste oder wissen durfte. Matariki als „kleine Augen“ für die Plejaden galt als noa. Die Angaben, mit denen ich arbeite, waren in der Regel tabuiertes Wissen der Eingeweihten.
Deshalb war ich auch verwundert, dass der Schmetterling für den Orion als Zeichen in Rongorongo zu finden ist. Es gibt aber nur ein einziges Vorkommen auf der Tafel Aruku Kurenga, Belegstelle B v 12 nach Nomenklatur Barthel.

 

 
Natürlich haben Sie den Schmetterling sofort erkannt in der Abschrift von Fischer. Was Barthels Amateur kritzelte, ist für korrekte Forschung nur unter Vorbehalt verwendbar - aber seit fast 70 Jahren ausreichend für Fantasien, die sich als „wissenschaftliche Erkenntnisse“ ausgeben. Das alles unter dem Lob und Applaus der Science Community, die die Wahnvorstellung einer Osterinselschrift mit Sendungsbewusstsein in alle Welt trägt. Diese tapferen Frontkämpfer verstehen so viel von Rongorongo wie . . . und noch weniger. 
 
Rongorongo-Zeichen wurden immer und ausschließlich nach dem Prototyp des realistischen Vorbilds gestaltet. Es sind weltweit über 500 Hai-Arten bekannt. Die Maori brauchten für die Milchstraße und für den Stern Rigel im Orion einen Hai.
Das habe ich bereits sehr ausführlich beschrieben. Auch für das Zeichen, mit dem sie einen Schmetterling in verkürzter grafischer Darstellung brauchten, haben sie die allgemeine Form gewählt und die auf das Einfachste reduzierte „grafische Sprache“ angewendet.

 
Es war nicht möglich in 15 Millimetern auch noch den Knick zwischen den beiden Flügelpaaren rechts und links anzubringen. Der Meister hatte die Aufgabe, dieses Zeichen mit den Beinen des Tangata-Zeichens zu verbinden.
 
Sowohl die Abschrift bei Barthel als auch bei Fischer ist unzutreffend. Obwohl ich das Original nicht gesehen habe, bleibt diese Aussage gültig - bis ich sie möglicherweise korrigiere - oder jemand, der tatsächlich etwas von Rongorongo versteht!

Es haben schon genug Amateure das Porzellan zerschlagen und die Tradition mangelhafter Abzeichnungen seit Barthel wird von heutigen Forschern mit Begeisterung fortgesetzt, denn Rongorongo-Zeichen kann angeblich jeder abzeichnen. (Auf jeden Fall aber straffrei!)
Wer nicht einmal so viel Vorstellungsvermögen zur Vereinfachung oder Abstraktion realistischer Vorbilder mitbringt, der kann nur Schaden anrichten und vergiftete Spuren legen. Das können wir ja prüfen, wenn wir lesen, was seit 150 Jahren an (ideologischen) Wahnvorstellungen über die geheimnisvolle unentzifferbare Osterinselschrift veröffentlicht wurde.

 

 
Das Zeichen der drei Gürtelsterne steht neben dem Schmetterling. Was kann das denn wohl bedeuten?
 
Die zweite Methode, Zeichen zu verstehen, die es nur einmal gibt, ist sehr sicher, wenn es sich um Zeichenkombinationen handelt, deren einzelne Glieder bekannt sind. Auf der 5-ten Zeile des Santiagostabs findet man dieses Zeichen:

 
Matariki für die Plejaden ist sofort erkennbar, das Zeichen einer Spitze rechts von den „Kleinen Augen“ und links davon ein Flügel eines Vogelzeichens sind ebenfalls „Klartext“. Wenn es nicht die Information der beiden hawaiianischen Wissenschaftler Johnson/Mahelona gäbe, wäre diese Zeichenverbindung nicht zu verstehen. Die Spitze kann hier unmöglich mit dem Orion in Verbindung gebracht werden. 
 
Es ist nicht ungewöhnlich, dass astronomische Angaben - auch in seriöser Literatur - leider manchmal wirr und sinnlos sind. Das Sternbild Taurus gab es nicht in polynesischer Vorstellung. In dem Sterngebiet waren bedeutungsvoll Aldebaran, die Hyaden und von größter Bedeutung die Plejaden. 
 
Die Angabe von Johnson/Mahelona “refers to the horns in Taurus“ ist demnach falsch! Ebenfalls falsch verstanden haben die beiden Wissenschaftler „one of the horns which is formed with Aldebaran“. Mit welchen anderen Sternen ist Aldebaran denn nun verbunden, damit ein „Horn“ daraus wird?
Auch diese Angabe ist unzutreffend! Der entscheidende Hinweis ist trotzdem in dem Text zu finden, wenn man die Angaben versteht. „Makali ‘ i (Pleiades) is also in the constellation Taurus. These stars are pictured as a spiked formation“.
 
Die Verbindung von Aldebaran zu den Plejaden ist geradezu zwangsläufig. Hier eine „spiked formation“ zu sehen, ist logisch und pragmatisch. Die erste Frage ist immer, wenn ich eine Zeichenverbindung verstanden habe: an welchem Himmel ist sie zu finden?

 

Von der Nordhalbkugel aus - Richtung Süden - deutet das Zeichen auf die Sternformation zwischen Aldebaran und den Plejaden hin. Und eine solche Formation ist garantiert nicht „pictured as a horn“.
 
  Ich sagte bereits, dass dieses einmalige Vorkommen auf dem Santiagostab in der 5-ten Zeile zu finden ist. Dann viel Erfolg bei der Suche hier:
Die Abschrift ist authentisch. Ich habe sie abgenommen von der Replik des Stabes, die in Tübingen verwahrt wird. Diese Abschrift ist der Maßstab, den kein Amateur auch nur annähernd erreicht. Erforderlich ist eine besondere Technik und das richtige Equipment, sowie eine solide Ausbildung, um solche Arbeit professionell zu bewerkstelligen. Wissenschaftler sind diesbezüglich „im falschen Film“. 
 
(Bashing? Die eklatanten Fehler zwischen Barthel und Fischer wischen wir doch nicht einfach weg nach dem Motto: Kann ja mal passieren. Die Texte aus der unentzifferbaren geheimnisvollen Osterinselschrift brauchen doch keine so detailreichen Zeichenkenntnisse - oder etwa doch?). 
 
Die Zeichenfolge, in der das hier zu besprechende Zeichen zu finden ist, haben Sie doch bereits entdeckt - oder?


 
Meine Feststellung, dass sich die Zeichenkombination von der Nordhalbkugel mit Blickrichtung nach Süden verstehen lässt, bestätigt das Bild der Sterne am nächtlichen Himmel. Das Handzeichen für die Verortung im Süden hat sich bisher als zutreffend erwiesen.
Aber wir können noch viel mehr aus diesem Befund ablesen. Das mittlere Solo-Zeichen für „Spike“ ist in diesem Zusammenhang zu verstehen. Alleine auf der 5-ten Zeile des Stabes sind 14 Vorkommen der Spitze als Solo-Zeichen und als angebundenes Zeichen zu finden.
 
(Ich habe die Vorkommen markiert, weil Sie sonst viele Jahre mühevoller Sucharbeit brauchen - und dann hätten Sie möglicherweise auch nur die Hälfte der Vorkommen detektiert).

 

 
Anhand von nur wenigen Beispielen habe ich vorgetragen, dass es nicht möglich ist, Rongorongo-Notationen so zu verstehen, wie wir es seit Jahrtausenden mit allen unseren Zeichensystemen praktizieren. 
Einzelne Rongorongo-Zeichen und in erster Linie komplizierte  „Puzzle“, sind immer nur im Zusammenspiel mit anderen Zeichen eindeutig zu „verstehen“. Unsere unbedingte Bedeutungsgleichheit von Zeichen ist in Rongorongo aufgehoben.
 
The spike befindet sich in der Region Orion aber auch in der Sternregion Taurus. Beide Sternbilder sind sowohl über der Nord- als auch über der Südhalbkugel zu finden. 

 

 
Ich habe inzwischen mehrere solcher Beispiele zusammengetragen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob alle meine Erklärungen im Einzelnen zutreffen. Die Entdeckung und Beschreibung dieser RR-Konzeption ist wichtig in der derzeitigen Phase der Arbeit. Leichtfertig - oder ihr System als Ratespiel aufzubauen - so unprofessionell haben die Meister im Pazifik nicht gehandelt. Zum Verständnis all dessen braucht man allerdings solide Kenntnisse über ein paar Sterne und Sternbilder im Verlauf eines Jahres und über den beiden Erdhälften. Ohne Sachverstand in der Kunst, Rongorongo-Forschung zu betreiben, ist gleichzusetzen mit dem Vortrag eines Klavierkonzertes ohne Kenntnis von Noten.
 
(Wenn ein Maler als astronomischer Analphabet so Vieles über „Kunst“ herausfinden kann, was werden dann Astronomen, Navigatoren, Kapitäne und andere herausfinden, die die „See lesen können“ und die Sterne als Freunde haben? Diese Spezialisten verfügen über die Kenntnisse in Grafik, Design, Komposition u.v.m. eines Blinden! Dafür sind meine Kollegen „learned in design and graphics“ ja auch zuständig. Die „schriftkundigen RR-Ariki der Neuzeit“ sollen ungestört weiter Erdbeeren im Kartoffelacker suchen - sie wollen doch ohnehin keine finden! In der hier beschriebenen Society ist für sie kein Platz).
 
Eine weithin bekannte Spike-Formation ist die Verbindung zwischen Sirius, den Gürtelsternen und Aldebaran. Ich werde sie hier nicht näher beschreiben oder weiterführend behandeln. Wie bisher, habe ich eine Zeichnung angefertigt, die nie und nimmer den Anspruch erhebt, eine astronomische zu sein. Lediglich rote Linien zeigen an, welches Detail in der Zeichenfolge auf der 5-ten Zeile des Santiagostabs, mit welchem astronomischen Befund korreliert.

 

 
Wer so unendlich viel Liebe zum Detail offenbart, wer in der Lage ist, über einen „Fliegenschiss“ den Orion-Nebel zweifelsfrei in hartes Holz über ein Zeichen zu kerben, der weiß auch, wie eine Vulva als Zeichen auszusehen hätte. In dieser Form 
 
jedenfalls nicht - und darüber ist keine andere Meinung zulässig. Logisch ist das jedenfalls ausgeschlossen - aber ideologisch im Repertoire der Alleserklärer und Besserwisser gut verankert. 
 
Es gibt nur wenige Vorstellungen in den Überlieferungen aus der Südsee über das, was ich hier unzureichend mit „Evolution“ bezeichne, die weltweit  - und in allen Kulturen -  nachweisbar sind. Natürlich ist es immer das gleiche „Rezept“ - aber unterschiedliche „Gewürze“. Nun wissen Sie, dass ich ein Maler bin und kein Wissenschaftler, weil ich über Bilder viel besser Gefühle, Gedanken und Vorstellungen beschreiben kann, als über Worte.
 
Wie kommt man in einen Raum? Durch eine Tür! Wie kommt man in eine Höhle? Durch eine Öffnung im Fels. Wie kommt man in den Himmel, wenn hier unten die Lichter ausgegangen sind? „Entrance Pillar of  the Dome!
Die Vorstellung eines Himmelsgewölbes über uns ist weltumspannend. Der Eingang oder die Pforte, oben über uns am Himmel, zu den Ahnen und Göttern, war selbstverständlich auch in Ozeanien ein fester Bestandteil in den Mythen und anderen Überlieferungen.
Als ich 1972 auf der Osterinsel war und in einer sternenklaren Nacht auf dem Rano Raraku stand, erfühlte ich körperlich den Himmelsdom über mir. 
 
„Vault of Heaven“ - übersetzt in englisch - ist der in Polynesien gebräuchliche Begriff für den Himmelsdom, das Himmelsgewölbe, die Himmelspforte und weitere Vorstellungen. Es muss in Rongorongo astrologische/philosophische Vorstellungen über die Schöpfung, wie Christen es nennen, auch geben. Diese elementare „metaphysische Welt“ ohne ein entsprechendes Zeichen würde Rongorongo bestenfalls als Klatsch und Tratsch der Triangle Men (and women) entlarven.
 
Weil es den Eingang zur Unterwelt gab - Himmelsrichtung Westen - muss es zwingend auch das Gegenstück im Himmel geben. Polynesische Philosophie basiert auf dem dualen Prinzip und auf der unbedingten Kausalität von Ursache und Wirkung.

 

 
In der Literatur findet man zahlreiche Bilder von der Vorstellung des Sky-Dome. Hier zeige ich nur das, was bei Makemson 1941 : 109 nachzulesen ist. Die Vorstellung einer Kuppel ist nun einmal überall auf der Welt die gleiche. Unter einem „Ei“ stellen sich alle Menschen auch das gleiche vor. 
Spätere Forscher, die nicht der Lüge einer Osterinselschrift zum Opfer fielen, werden das alles wissenschaftlich korrekt aufarbeiten.
Das kann ich nicht. Basta.
 
 
 
 
Zu 1
 
Man geht davon aus, dass der Halbkreis eines der ersten grafischen Symbole ist für das Himmelszelt über uns. Leonardo hat es dann verbindlich bis ans Ende aller Tage gezeichnet - und das war bereits am Ende des 15. Jahrhunderts. Diese Vorstellung galt selbstverständlich auch als alternativlos für die alten Kollegen in der Südsee.
Wenn das Himmelsgewölbe über uns einen Halbkreis bildet, ist die Ergänzung der Unterwelt ebenfalls ein Halbkreis. So gesehen ist die Erdscheibe ein Kreis, der als Körper zur Kugel wird. Das wussten auch die Maori Rongorongo, weil sie auf keiner Kunstakademie ver- anstatt ausgebildet wurden.
 
Zu 2
 
So, wie der Himmelsdom eine Realität ist, so muss es auch einen Eingang geben. Dass dieser Eingang auch sichtbar sein muss, erklärt sich von selbst. Wie soll sonst die Seele den Zutritt in die Welt der Götter finden? Der beste Kandidat dafür ist ein Stern. Da aber der Himmel für die Maori Rongorongo nur zwischen 24° Nord und 45° Süd stattfindet, sind es lediglich ein paar tausend Sterne, die als Eingang infrage kommen. Sichtbar im Laufe eines Jahres sind es immerhin mehr als 10.000 Sterne.

Nun ist der Nachthimmel mit der Kurbel eines Leierkastens vergleichbar. Mal rechts, mal links herum, was hier oben ist, zeigt sich da unten. Alles ist in Bewegung, manches huscht nur vorbei, wie Weltraumschrott, der zur Zeit der Maori Rongorongo noch nicht am Himmel war. Irre ich etwa diesbezüglich?
Sogar die Milchstraße rotiert und der helle Sirius steht mal rechts und mal links davon in erdgebundener Beobachtung und nicht wirklich. Trotzdem waren Vorhersagen möglich, ohne Studium bei Herrn Nostradamus. Die wenigen nicht oder nur schwer rechenbaren Sterne, waren zwar keine solchen, aber auch sie kamen regelmäßig vorbei und manchmal liefen sie sogar zurück. Jeder Stern hätte der Eingang sein können in die Welt der Götter.
Ein so markanter Ort muss über einen Stern erkenntlich sein, der wirklich einmalig ist unter Seinesgleichen.
Es gibt aber nur einen einzigen Stern, der alle Voraussetzungen erfüllt. Dieser Stern war und ist nicht von der Osterinsel zu beobachten. In der 2. Zeichnung habe ich den gesuchten Stern in den Zenit gestellt.
 
Zu 3
 
Aber Tausende von Sternen können im Zenit stehen. In welchem Zenit denn bitte? Die Polynesier kannten zwei Himmel und über jedem Himmel gibt es zahlreiche Sterne, die den höchsten Punkt in der großen Kuppel über uns erreichen können.
Die Meister der Zeichen wussten das alles sehr genau. Deshalb konnten sie ja auch eine unverwechselbare Angabe kerben, welcher Stern gemeint ist, absolut unique unter allen sichtbaren Genossen. Sie gaben an, dass der Stern zwischen zwei Kanus im Zenit zu finden ist. Für diesen Stern gilt der rechtsum/linksum Wiener Walzer Tanz nicht! Und wenn Sie jetzt noch immer nicht wissen, wer es denn zweifelsfrei nur sein kann - schauen wir gemeinsam an den Himmel.

 
 
Etwa ab Januar erscheinen der Kleine und der Große Wagen im Osten, beobachtet von Hawaii aus. Ich habe alle anderen Sterne, sowie alle weiteren Angaben wie z.B. den Horizont etc. in dieser Darstellung weggenommen. Es kommt hier nur darauf an, die Position der beiden Sternbilder zu Polaris aufzuzeigen.
 

 
Lediglich einige der Skelett- oder Verbindungslinien zwischen den Sternbildern habe ich gelöscht und nun sehen wir etwas Neues.
Ich habe keinen einzigen Stern auch nur angetastet, lediglich über kurze gestrichelte Linien sichtbar gemacht, was vorher nicht zu erkennen war. 
 
Aus dem Kleinen und dem Großen Wagen sind zwei Kanus geworden, beides polynesische Sternbilder. Manipuliert habe ich in den Abbildungen über die Bilddrehung lediglich die Stellung der beiden Kanus. Es ist unbedeutend, ob sie in dieser Sichtweise zu beobachten sind oder nicht. Die Maori Rongorongo hatten nicht vor, Unterlagen zu erstellen für ein VHS-Seminar über Astronomie. 
 
Es gibt keine zweite Konstellation von einem feststehenden Stern, der von zwei Kanus begleitet und umrundet wird. Also machten die Meister das, was wir heute ganz exakt genauso machen würden. Sie setzten den Stern zwischen die beiden himmlischen Kanus und haben Polaris mit seinen Begleitern in polynesischer Vorstellung als eine bewundernswerte Meisterleistung in ihrem Zeichen der Nachwelt überliefert. Aus dem Halbrund des „vault of heaven“ haben sie lediglich durch Zusammendrücken enorm viel Platz gespart und 150 Jahre lang die ganze Gilde der „Möchtegern-Entzifferer“ ins Abseits gelockt, von wo aus sie ihre Tore schießen und überhaupt nicht verstehen, warum diese auf der Anzeigetafel nicht erscheinen. 

 
 
Ich habe keinen Zweifel, dass dieses Zeichen von den Alleserklärern und Besserwissern über ihre pornografischen Fantasieerklärungen auch weiterhin als Vulva bezeichnet wird. Wer soll ihnen denn glauben, wenn sie dieses Zeichen anerkennen und zugeben, dass es von mir richtig erklärt wurde? Gleichzeitig aber darauf bestehen, dass alle ihre bisherigen Zeichenerklärungen zu ihren Texten zutreffend sind und alle meine Erklärungen falsch? 
 
Eines der typischen Kennzeichen der modernen Rongorongo-Forschung outet sich unverkennbar darin, dass bodenlose Behauptungen frech und überheblich vorgetragen werden, ohne die mühevollen Beweise zunächst zu erarbeiten und dann auch nachvollziehbar vorzulegen. Ihre Behauptungen sind nichts anderes als abenteuerlich konstruierte Zusammenhänge, erkennbar an ihrem „Button“, der alle Halbwahrheiten begleitet.
 
(In der fantasievollen Aufarbeitung der unentzifferbaren geheimnisvollen Osterinselschrift zeigt Steven Fischer auf, wie man sich das Image des wissenden RR-Forschers relativ leicht zulegen kann. Gezählt habe ich es nicht, aber seine profunden und detailreichen Erklärungen über alles das, was nach seiner Ansicht notiert wurde, fasst er zusammen unter nur drei seiner „Erleuchtungen“:

 
procreation chants
cosmogony
cosmology)
 
Damit ist Fischer der einzige Mensch auf der Welt, der glaubt, genau angeben zu können, was notiert ist. Aber - er lüftet das Geheimnis nur insoweit, dass wir durchs Schlüsselloch gucken dürfen - aber leider nichts erkennen können.
Und, wenn es vergessen (?) wurde das Peniszeichen zu kerben, macht Fischer das überhaupt nichts aus. Er denkt sich dann einen solchen dazu - kommentierte ein anderer RR-Forscher Fischers Standardwerk der „Nicht-Rongorongo-Notationen“ über mehr als 700 Seiten. Seinen Zeichenerklärungen vertraut daher nur ein Mensch auf der Welt: 
er selbst!
 
Fischer hat nicht einen einzigen Stern in Rongorongo gefunden. Kein einziger seiner angeblich aus Rongorongo entzifferten Texte ist überliefert. Es sind alles frei erfundene Behauptungen, die gerade noch zu einer Soap Opera reichen. Aber vor allem will Fischer widerlegen, dass alle Erklärungsansätze auf der Grundlage der Informationen von Osterinsulanern gescheitert sind. Er glaubt wirklich, uns davon überzeugen zu können, dass er die Tür vom Safe geöffnet hat mit einem Babyschnuller. Und in aller Bescheidenheit merkt „Champollion II“ an, dass diese so erfolgreiche Technik bisher nur übersehen wurde. 
 
Dass der Nordstern in der Navigation ein primus interp(ol)aris ist, kann niemand bezweifeln. Hier führe ich nur einige Beispiele an, längst aber nicht vollständig:
 
Johnson/Mahelona 1975 : XIII Das sind Informationen, die ihren Ursprung in hawaiianischen Überlieferungen haben.
 

Johnson/Mahelona 1975 : 5
 
Hoku-pa ‘a. Polaris, the north star. Lit.: fixed star. According to tradition, Polaris was used in voyaging between Hawaii and Tahiti; left directly astern when heading to Tahiti. When they arrived at the equator they lost sight of it and the guiding star of the south was Newe, the Southern Cross. When returned from Hawaii to Tahiti and Hoku-pa ‘ a  appeared above the horizon the “magic calabash” was used.
 
Tahiti liegt auf ca. 17° S und Hawaii auf ca. 24° N. Der Äquator musste überquert werden bei Fahrten in beide Richtungen.
 
Makemson 1941 : 222
 
278 Kumau. Standing perpetually; a Hawaiian name for the North Star.

 
 
1941 : 199
 
18. Ana-nia, North Star; Pillar to fish by. The North Star is below the horizon of the Society Island.
 
(Ich habe mich oft gefragt, warum ich so lange gebraucht habe für ein einfaches Problem. Tief in unserer Psyche verankert ist das Gift, das verhindert, zu neuen Ufern zu gelangen. Im Klartext ist es erkennbar in diesem „größten ausdenkbaren Unfug“:
Es kann nicht alles falsch sein!
Es ist unmöglich, diese Schwelle zur Vernunft zu ignorieren. Nicht einmal 50 Jahre haben gereicht, um dieses Erbe der Väter als des Teufels größten Erfolg zu bannen.
 
Alles, was vor meiner Arbeit über Rongorongo erforscht wurde, ist unbewiesen und nur hypothetische Phrasen. Es sind Halbwahrheiten, diese Hypothesen und die Antithesen, es ist das in Kästen vergrabene Wissen, es ist der Respekt vor großen Namen und genialen Fälschern. Es sind die Behauptungen, die weder bestätigt noch wiederlegt werden können - weil sie im Kern bereits unsinnige Fragen stellen. Heute gehe ich davon aus:
Es ist alles falsch!
Hier geht es um Rongorongo-Forschung und nicht um ein Tribunal gegen die Wissenschaft. Ein krasses Beispiel soll vermitteln, was in der Rongorongo-Forschung möglich war - und sprachlos macht).
 
Auf dem Santiagostab in der Zeile I 12 (Nomenklatur Barthel) befindet sich dieses Zeichen:

 
Zunächst sind es 3 Zeichen in Kombination zu einem, deren Abschrift bei Barthel und Fischer fehlerhaft ist, während meine Abschrift zu 100% zutrifft. Ich konnte sie abnehmen von der Replik des Santiagostabes, der in der Universität Tübingen verwahrt wird. Das umgedrehte Zeichen für den Polarstern ist sehr wohl gänzlich erhalten und die Kopisten waren wieder einmal auf der falschen Fährte.
Das Solo-Zeichen ist der Sitzende als Stern Beteigeuze. 
 
Nachdem ich die Mondzeichen in Rongorongo auch als Zeichen hochgestellter Kanus erkannt habe, sprangen gleichsam mehrere Türen mit lautem Knall auf. Das hier zu besprechende Zeichen sagt unmissverständlich, wo sich der Stern Beteigeuze befindet. Die beiden Zacken sind eben keine Mondzacken, es ist der übliche minimale Hinweis auf die unbedingt notwendige Präzisierung der Zeichen- und kombinationen.

 

 
Diese Zacken sind gut getarnte Kanubugs für den Hinweis auf die Kanusterne im Orion bei Beteigeuze, die dem Zeichen nach bei Beteigeuze im Rücken stehen. Das tun sie aber nur von südlichen Breiten mit Blickrichtung nach Norden. Damit ist eine Verortung angegeben. Der Zeitraum fehlt aber noch.
 
In der Welt der Bootsfahrer fand ich keine Konstellation von Beteigeuze, die den Stern Polaris rechts von ihr am nächtlichen Himmel zeigt. Man kann es auch nicht hinforschen, denn zwischen 24° N und 45° S ist die Größe der Erde in Rongorongo fixiert. Auch hier sei den Alleserklärern und Besserwissern geraten, nicht in die Falle zu tappen, in dem Pinguin jagende Maori am Nordpol (?) im 13. Monat des Jahres eine solche Konstellation sehr wohl beobachtet haben. Im Himmel über Rongorongo ist das nicht möglich und nun BASTA! 
 
(Finden Profis heraus, dass eine solche Konstellation unter den hier gegebenen Rahmenbedingungen doch möglich ist, werden sie es anhand von Karten zeigen. Dann ist es mein Irrtum aufgrund fehlender Kenntnisse. NA UND ?)
 
Ohne präzise Kenntnis der Äquatorlinie wäre eine zielorientierte Seefahrt im Pazifik unmöglich. Ozeanien wäre niemals besiedelt worden, hätten die Seefahrer nicht erkennen können, dass sie am Äquator von einer Hemisphäre in die andere wechseln“ - diese Weisheit erklärte mir Klaus Hympendahl (1939 - 2016), der im Jahr 2008 die Lapita-Expedition über 4000 Sm per Sternnavigation leitete. Wir waren uns einig, dass es in Rongorongo ein (oder sogar mehrere) Zeichen geben muss, die den Äquator zweifelsfrei bestimmen. Sonst kann es sich nicht um Sternnavigation handeln.

 
Über Land - und sogar in gleichförmigen Sandwüsten - hatten die Führer der Karawanen markante Merkmale. Ich gehe darauf nicht näher ein, denn das setze ich als Wissen voraus. Im großen Meer fehlte es an solchen markanten und immer vorhandenen Merkmalen über das ganze Jahr. Klaus Hympendahl bestätigte mir, dass es leider keine furzenden Wale am Äquator gab, deren Luftblasenteppich als endlos lange Linie den Seefahrern signalisiert hätte: die Pässe bereithalten, wir wechseln das Spielfeld!
Bewegung, Variabilität, Sekundenerscheinungen, wie sie Sternschnuppen auslösen, ständige Veränderung in den Sternpositionen, der Vollmond wandert in 15 Minuten weiter in der sichtbaren Größe seiner Scheibe -  das war das tägliche „Nachtgeschäft“ der Navigatoren. Dagegen muss der Äquator aber als eine Konstante über das ganze Jahr hinweg zu erkennen sein. Nur, weil es diese gab, wurde zielorientierte Seefahrt im Südmeer möglich. Egal, zu welcher Jahreszeit man im Meer das Boot zu führen, zu navigieren hatte, von Süden kommend auf dem Weg nach Norden gab es diese Konstante, die das ganze Jahr immer an der gleichen Stelle zu finden war, gab es diese Konstante, die sich nicht regelgerecht, sondern extrem regelwidrig verhielt: 
 
Polaris!
 
Etwa eine handbreit über der Kimm stand und steht noch immer ein Stern an der Position im Norden, wo ihn bereits die ersten Menschen sahen, die den Himmel „lesen lernten“. Es sind ca.15 Seemeilen vom Boot zum Horizont, und mit jeder gefahrenen Meile nach Norden stieg der Stern höher bis er von Hawaii aus beobachtet etwa 25° Höhe über Grund erreicht hatte. Direkt am Nordpol sieht man ihn nur unter Halswirbelverrenkung in 90° über seinem Kopf.
Konnte der Navigator den Stern erkennen, den man in allen polynesischen Dialekten als den „Unbeweglichen“ bezeichnete, war er am Äquator angelangt auf Kurs nach Norden. Absolut sicher - und das zu jeder Jahreszeit!
(Kann weder weggeforscht noch weggelogen werden).
 
Es ist seit langem bekannt, dass diverse Zeichen aufrecht und um 180° gedreht gekerbt wurden. Auch das habe ich ausführlich erklärt und wiederhole kein Wort. Deshalb fiel mir ja auch auf, dass es diese Drehung des Polaris-Zeichens nicht gibt.

 

 
Das ist eigentlich eine ganz logische Schlussfolgerung, denn ein am gleichen Platz stationärer Stern hat keine obere und keine untere Kulmination. Alle Sterne um ihn herum wandern von Osten nach Westen, von unten nach oben und wieder nach unten oder vice versa. Polaris bleibt da, wo er schon immer war. Obwohl wir längst nicht alle Zeichen des Systems haben, kann es das Zeichen des Polarsterns umgekehrt eigentlich nicht geben. Aber nun gibt es dieses Zeichen trotzdem und schon wieder haben uns die Meister in der Südsee ein Problem vor „die Augen“ geworfen, von dem sie doch so sicher waren, dass niemand es lösen wird.
 

 
In einer enormen Übertreibung der wirklichen Größe auf den Objekten zeige ich nun, dass das Zeichen für Polaris in aufrechter Form stets in der gleichen Größe aller anderen Zeichen „geschrieben“ wurde. Die Umkehr des Zeichens gibt es in den Abzeichnungen nur in verkleinerter Form. Dieses „Bild“ konnte jeder verstehen, der über „learning by doing“ vom Himmel in der Nacht den Kurs ablesen konnte, der ihn zum anvisierten Ziel bringt. Sie hatten das allerbeste Merkmal - jedenfalls besser als der beste Kompass zu ihrer Zeit - um den Äquator zu erkennen. Das umgekehrte Polaris-Zeichen 
zeigt unmissverständlich 
an, dass der Stern auf Höhe der Kimm nur der Polarstern sein kann, man also von Süden kommend auf dem Weg in die andere Richtung nach Norden fuhr. Hier ist Polaris in einer Navigationsvorgabe nicht als Stern gemeint, er ist das, was moderne Sternkurs-Navigatoren nennen als „pointer“. Er ist ein „Zeigestern“, den die Kompassnadel  exakt nach Norden zeigend bestimmt.
 
Nun erst wird deutlich, dass meine Suche von Polaris in Verbindung mit Beteigeuze reiner Unsinn war und ist, denn das Zeichen hat eine gänzlich andere Verbindung zu dem hellen Stern, es besagt zweifelsfrei, dass der Orion mit Beteigeuze nun am Äquator Stellung bezogen hat. 
 
Ich bin ein astronomischer Analphabet und werde mich hüten, wüste und immer dumme Spekulationen abzugeben über Sachverhalte, die ich nicht einmal buchstabieren kann. Diese Art und Weise der Rongorongo-Forschung überlasse ich mit Handkuss denen, die nichts von der Kunst in den Zeichen verstehen, aber besserwisserisch und alleserklärend ihre subjektive Meinung zum Credo stilisieren.

 
Das hier ist der allerbeste und total unwiderlegbare Beweis, dass Zeichen in Rongorongo mehr als eine einzige Bedeutung haben können. Es ist doch vollkommen egal, welchen Namen Polaris als Zeigestern für den Äquator trug, wenn wir verstehen, in welcher Bedeutung er in der Zeichenverbindung mit Beteigeuze uns unmissverständlich sagen kann, was ich hier „verraten“ habe. 
Jawohl - verraten!

Rongorongo-Zeichen sind präzise, nur unsere Vorstellung, unser Wissen und Können, an dem wir Wissen, Erfahrungen und Erfolge anderer Kulturen messen, ist höchst unpräzise und leider oft genug borniert überheblich.
 
Wenn der Navigator aus südlicher Richtung kommend im Oktober über der Kimm im Norden Polaris entdeckte und ebenfalls von der Äquatorlinie aus weit im Osten den aufsteigenden Orion (Beteigeuze ist noch unter dem Horizont) beobachten konnte, hatte er zwei Informationen: wir überqueren den Äquator nach Norden im Übergang vom Oktober zum November.
 
Astronomen und moderne Navigatoren werden solche Befunde absolut korrekt darstellen und viel besser erklären, als ich es kann. Zu bedenken ist lediglich: 
 
The compass may go wrong - the stars never! - das war gestern.
 
The computer loves the crash  -  so sagt man heute dazu.
 
(In eigener Sache: ich hasse den Computer als meinen persönlichen Feind. Da ich diesen nicht besiegen kann, muss ich mich mit ihm notgedrungen verbünden. Und das war bereits 500 v.Ch. bekannt - in China. Hassen tu ich ihn aber weiterhin!)
 
Seit 1920 verwahrt das Bernice P. Bishop-Museum, Honolulu, Hawaii, ein Holzbrettchen von ca. 70 cm in der Länge, ca. 8 cm in der Breite und ca. 3 cm in der Stärke. Es war ein Geschenk des reichen neuseeländischen Sammlers J.L. Young aus Auckland. Leider ist nichts über den Erwerb durch Young bekannt - weder der genaue Zeitpunkt noch der Ort. 
In der Forschung hat man die vom Museum vergebene Katalognummer übernommen und so ist das Objekt bekannt unter Honolulu 3622.
Etwa 20 Zeichen sind noch gut lesbar - und die bieten eine Sensation!
Besprechen werde ich zunächst diese Zeichenfolge:

 

Alle hier abgebildeten Zeichen (Scans von den Abschriften bei Barthel) habe ich bereits erklärt. Das erste Zeichen von links ist Polaris in seiner Form als Solo-Zeichen. Daneben ist das Zeichen zwei miteinander verbundener menschlicher Figuren, die einen Stab halten mit vier Querstrichen. Daneben ist es das Zeichen „three in a row“ für die Gürtelsterne im Orion. 
 
Als ein wunderbares Beispiel für das gut durchdachte Chaos als erfolgreiches Mittel der beabsichtigten absoluten Geheimhaltung sind die Figuren „lua tangata“ - zwei Menschen - zu verstehen.
Die Verbindung von zwei Sternen als Zeichen in Rongorongo ist häufig zu finden.
 
Bei Makemson (1941) fand ich unter den folgenden Nummern wunderbare bildhafte Beschreibungen solcher Verbindungen von zwei Sternen. Hier nenne ich als Quelle nur die betreffenden Beschreibungen, die man unter diesen Belegstellen findet:

 
294 - 295 - 296 - 300 - 302 - 303 - 304 - 476 - 477 - 478 - 482.
Als nächstes gebe ich hier nur an, welche Sterne in einer Zweier-Konstellation auf welchen Inseln tradiert wurden:
Pukapuka: Lambda and Mu Scorpii
Samoa and Tonga: Castor - Pollux - Gemini
Hawaii: Castor - Pollux - Gemini
Maori Neuseeland: Aries
Tuamotu: double star Zeta Scorpii
Mangaia: double Star Mu Scorpii.
 
Das sind längst nicht alle Sterne in einer Verbindung. Oft werden sie auch als Zwillinge dargestellt.
Nun stellt sich also die Frage, welches Sternbild gemeint ist in der obigen Zeichenfolge. Aber tatsächlich stellt sich diese Frage überhaupt nicht ! ! !
Wer neben dem Polarstern das Sternbild des Skorpions oder das Sternbild des Widders sucht, hat bereits das Tor in die Welt der Alzheimer durchschritten.
 
Neben dem Polarstern ist Gemini (Sternbild Zwillinge) richtig positioniert.
Trotzdem - es sind 7 Inseln, von denen wir die Namen der „himmlischen Zwillinge“ kennen und das nur von Makemson. Selbstverständlich gibt es auch in der Literatur weitaus mehr Namen und das Zeichen von zwei miteinander verbundenen menschlichen Figuren als Sternformation. Sie sind aber niemals in allen Vorkommen zweifelsfrei mit Castor und Pollux zu verbinden.
Das wussten auch die Kollegen in der Südsee. Aber sie wussten eben auch, wie man aus dieser Klemme unbeschadet herauskommt.
Sie präzisierten die Verbindung der zwei Figuren, indem sie das Stabzeichen für Osten mit den zwei tangata verbanden. Und die Genialität ist nun, vier kleine Schrägstriche in das Stabzeichen einzubauen. Symbolhaft vier Sterne, die gänzlich Klartext sprechen, indem sie den zwei menschlichen Figuren mitgeben, dass sie zum Quadrat der vier Sterne in Gemini gehören. Diese vier Sterne sind nicht irgendwo zu suchen, sie sind in unmittelbarer Nähe von Castor und Pollux zu finden!

 
Von der Osterinsel aus ist die Sternformation niemals zu sehen, weil Polaris immer unter dem Horizont steht. Kann weder weggeforscht noch weggelogen werden. Ehrlich!
 
Ich habe 5 Zeichen in der oberen Zeichnung erklärt, vor Augen geführt, meine Quellen genannt und alles zusammen ausführlich kommentiert. Fantasievorstellungen wurden dafür nicht gebraucht. Mit den roten Pfeilen sind die entsprechenden Zeichen markiert, mit blauen Verbindungslinien das sich daraus ergebende Sterndreieck. Sachlich argumentativ ist das nicht zu widerlegen, aber die etablierte Lüge der Osterinselschrift entzieht sich ja auch erfolgreich seit Heine-
Geldern (1934) überprüfbaren Beweisen, weil man stattdessen mit unbegründeten Behauptungen losdonnert und die Zeichen als störendes Übel zähneknirschend hinnehmen muss. Wirklich gebraucht wurden die Hieroglyphen in der Rongorongo-Forschung nicht.
 
Am 30 März 2011 erschien in der amerikanischen Tageszeitung „California Star“ ein Artikel unter der Überschrift:
Written by a trained dilletante
 
Es war der wunderbar begründete Totalverriss der Arbeit von Roger Steven Fischer, die ich mehrfach in meinen Artikeln zitiert habe.
Bereits Frau Routledge, die sich 1914 auf der Osterinsel rumtrieb und sich ein Märchen nach dem anderen auf „die Nase“ binden ließ, die dann später alle als „gesicherte Erkenntnisse“ für die Forschung hingebogen wurden, wusste genau, was es mit Rongorongo auf sich hat:
 
A rude system of writing
 
Insgesamt 18 Begriffsbestimmungen für rude fand ich, übersetzt genügen 3 davon, denn die restlichen 15 sind sinnentsprechend:
 
rüpelhaft, unmanierlich, unkultiviert

Herr Dr. Fischer schlug mit härteren Bandagen auf die Osterinselschrift ein, obwohl er doch als Codebreaker von eigenen Gnaden des Lobes voll ist über die schriftlich fixierten und unglaublich spannenden Kopulationen (Universumskulturerbe) in der unentzifferbaren
 
 Osterinselschriftschriftschrift.
 
Der Entzifferer auch des Diskos von Phaistos - jedenfalls bis zum eigenen Widerruf - ermittelte streng wissenschaftlich den Charakter von Rongorongo als:
 
arbitrary- willkürlich, beliebig, eigenmächtig, unbegründet , nach eigenem Ermessen
sloppy- schlampig, nachlässig, schludrig, hudelig, unüberlegt
contradictory - widersprüchlich, gegensätzlich, schizophren (ugs. für widersinnig)
 
(Wenn ich diese Einschätzungen lese, komme ich zwangsläufig zu der Bilanz meines bashings gegen die gesamte bisher geleistete Rongorongo-Forschung als lediglich ein klitzekleines „Arsch-tritt-lein-chen“. Punktum und BASTA! ! !)

Noch ein weiteres Beispiel mit Polaris in einer Sonderstellung möchte ich zeigen und erklären.

 

 
Die Zeichenfolge befindet sich auf dem Londoner Reimiro, dessen kompletten Zeichenbestand ich im 3. Teil dieser Arbeit kommentieren werde. Wohl wissend, dass es ein erster Versuch ist, der nie und nimmer sogleich fehlerfrei sein wird.
 
Hier will ich nur die Zeichenverbindung auflösen, die sich aus 2 Zeichen bildet.
Unverkennbar ist das Zeichen eines „Vogel mit einem langen Hals“, das ich bereits ausführlich beschrieben habe. Es führt in das Sternbild Ursa major, dessen Hauptstern Dubhe ist.
 
   
Vögel haben Köpfe mit Schnäbeln - alle! Vögel haben keine Köpfe, die nur aus einem weit geöffneten Mund bestehen, wie er als Zeichen in Rongorongo recht häufig vorkommt
  Besser kann man mit den Mitteln für Rongorongo und den gegebenen Sachzwängen das meteorologische Phänomen der Stürme nicht ausdrücken. 
Wissenschaftler in der Rongorongo-Forschung haben unter Beweis gestellt, dass sie solche „Bilder“ nicht lesen können. Deshalb haben sie ja auch nichts herausgefunden und werden niemals einen konstruktiven Beitrag leisten, weil Rongorongo nur zu verstehen ist, wenn man die 
Bilder
aus den Zeichen herauslesen kann.
Deshalb lässt sich das obige Zeichen nur verstehen und erklären aus der Philosophie der „triangle men“. Ursache und Wirkung - es gab nichts, was man nach dieser Rezeptur nicht erklären konnte. Winde und Stürme entstanden, wenn die himmlischen Atua der Winde sie mit vereinten Kräften nach unten bliesen. Aber, von wo kamen sie denn? Sternschnuppen sind in Sternbildern beheimatet. Die Oriniden kommen aus der Sternregion des Orion. So auch Winde und Stürme. Der Windkompass von den Cook-Inseln zählt 32 Richtungen von Stürmen, die selbstverständlich alle einen Namen hatten. So ist auch das Zeichen in Rongorongo sofort zu verstehen.
Dieser Sturm kommt aus dem Sternbild des Vogels mit einem langen Hals, wenn er unmittelbar über Polaris steht. Das sieht am Himmel in der Nacht so aus:

 

 
Im Januar erscheint Ursa Major am Nordhimmel mit Blick nach Norden, steht dann aber noch unter Polaris. Das Zeichen ist absolut korrekt, denn nur ab März/April ist die Konstellation von Hawaii aus, also von ca. 25° N zu beobachten, die das Zeichen meint. So einfach ist das!
Anzumerken ist, dass bei Barthel im Polaris-Zeichen der Stern im Zenit erkennbar ist, Fischers Abschreiberling hat das übersehen. Bei beiden ist wieder einmal etwas verkehrt, und zwar die Kopfform. Dass sie darauf zu achten hatten, konnte weder der eine noch der andere „learned dilletante“ anmerken, weil sie solche Befunde niemals gesehen haben und hätten sie das gesehen, so hätten sie es kurzerhand weggelogen als unbedeutendes Detail. Was man nicht erklären kann, hat selbstverständlich keine Bedeutung - oder ? So what!
 
Wer sämtliche Publikationen von Thomas Barthel durcharbeitet, die er zwischen 1958 bis 1990 wissenschaftlich publizierte, hat am Ende kein einziges Zeichen verstanden.
 
Ohne Rongorongo zu erwähnen, ohne die Osterinsel zu erwähnen, ohne den ganzen Mythen-Kladderadatsch aus Polynesien, Mikronesien und Melanesien auch nur beiläufig zu zitieren, ohne das ganze philosophische Brimborium des Götterphantheons zu zitieren und ohne Besserwisserei und ohne Alleserkärerwahn, wären 
Maud Makemson und David Lewis
mit meinen Zeichenerklärungen in der Lage, Rongorongo komplett (jawohl: komplett) zu entziffern. Alle Götter der Südsee standen Dr. Lewis zur Seite, als er das Standardwerk zur Navigation im Stillen Ozean publizierte:
 
We, the Navigators
The Ancient Art of Landfinding in the Pacifik
 
 
(Ich empfehle die 2. Edition, University of Hawaii Press, Honolulu,1994. Nur ein Narr kann glauben, dass man dieses Buch lesen kann, wie einen Krimi. Ohne reichhaltige Kenntnisse der Astronomie und der Navigation versteht niemand die Technik der Navigation, wie Lewis sie erklärt. Meine Kenntnisse reichen bei Weitem nicht aus, allen seinen Erklärungen zu folgen. Das können andere Spezialisten).

 

 
Die Abbildung habe ich entnommen aus dem hier zitierten Buch von Lewis. In der Literatur fand ich mindestens 10 solcher „Navigations-Software“, die natürlich die Winde unterschiedlich benennen, aber die Compassrichtungen sind meist identisch.
 
 
Einer im Ensemble der „tanzenden Männchen“
tanzt aus der Reihe.
 
Die zentrale Bedeutung des Polarsterns für die Navigation im Pazifik ist in der einschlägigen Literatur reichhaltig belegt. Nehmen wir einmal die 10 Notation auf dem Londoner Reimiro aus unserer Betrachtung, so finden wir nur auf der Tafel Tahua und dem Santiagostab jeweils ein Zeichen, das hier als Polarstern beschrieben wurde. Leider währt der Triumpf meiner radikal anarchistischen Kritiker nur kurz, denn ihre durchaus richtige Annahme, dass lediglich 12 Vorkommen des Polarsterns in Rongorongo nie und nimmer auf Navigation in den verschlüsselten Zeichen hinweisen können, wäre unwiderlegbar. Diese, den Bluteid geschworenen Schrift/Text/unbelehrbaren Rongorongo-Forscher, werden nun schon wieder mittels der roten Karte von meinem Spielfeld verjagt.
 

Die Bezeichnung „Kleine Augen“ für die Plejaden im Sternbild Taurus ist auf allen Inseln im Pazifik nachweisbar. Die Bezeichnung „Unbeweglich“ für den Polarstern wurde ebenfalls überall tradiert. Die Meister lösten das Problem in einem Zeichen für Polaris das Attribut der Unbeweglichkeit so eindeutig zu fixieren, vollständig und unmissverständlich aus dem Corporate ihres Systems, dass jeder Profi auf Anhieb erkennt, was gemeint ist.

Arme, Beine, Hände, Flügel, Flossen und jedes andere Beiwerk, das Beweglichkeit ermöglicht, müssen als grafisches Element unbedingt vermieden werden. Sogar der Kopf, der nach rechts und nach links gedreht werden kann, muss immer den unbeweglichen Blick  zeigen. Die Maori Rongorongo demonstrierten die Unbeweglichkeit über einen menschlichen Körper, an dem die Gliedmaßen weggelassen wurden und der Körper aus einem bauchigen, schweren  Sack besteht.

 
Das Zeichen finden wir in zahlreichen Variationen und Anbindungen. Ich habe mehr als 200 Vorkommen gefunden und damit ist Polaris durchaus repräsentativ in Rongorongo vertreten. Ohne näher darauf einzugehen, zeige ich hier nur einige Beispiele für das Zeichen, mit dem unmissverständlich ein Stern auf der Bühne Rongorongo erscheint, der nichts anderes sein kann, als der Polarstern:
 

 
Warum hat das Zeichen links einen klitzekleinen Kreis unter seinem bauchigen Körper und warum hat das danebenstehende Zeichen diesen Kreis oben an seinem Kopf? In über 150 Jahren Rongorongo-Forschung ist diese Frage niemals gestellt worden, das konnte sie ja auch nicht, denn dann hätte man solchen Befund doch zuerst erkennen müssen. Das konnte aber kein Forscher und heute gibt es auch nur einen einzigen Fachmann, der sowohl den Befund entdecken, als auch erklären kann. Die Zeichengruppe des Polaris in seiner Umsetzung „immovable“ wird gesondert von mir bearbeitet.
 
Aber für die Schriftsachverständigen und Rongorongo-Texter hatte Prof. Barthel bereits 1958 die Bedeutung des Zeichens geklärt. So:
 
Barthel 1958 : 260
„Für den Begriff „Kind“ gab es wahrscheinlich die Zeichen 90 und 91.“

 
Kinder haben Arme, Beine und Hände. Sie können laufen, hüpfen, springen, tanzen, schwimmen, klettern und über ihr quirliges, höchst bewegliches  Wesen den Erwachsenen viel Freude bereiten. 
Künstler wissen das - aber Rongorongo-Forscher . . .?

 
 
Wird fortgesetzt.











 
 


















 
 
   













 
 
 
   

 





 

 
 
 
 




 

 

 
 
 
 
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